Aktiv für Euch!

 

 

 

 

 

In den Legislaturen 2016/17 und 2017/18 haben wir als Teil eines linken Bündnisses den AStA gestellt. Unter Beteiligung der Juso-HSG wird der linke AStA außerdem gebildet von der Grünen Hochschulgruppe (GHG), der Basisgruppenliste (BGL), Schwarz Rot Kollabs (SRK) und der PARTEI HSG. In der Legislatur 2017/18 wurden wir außerdem vom Nerdcampus, die erstmals einen Sitz im Studierendenparlament erringen konnten, unterstützt und so ein linker Minderheiten-AStA ermöglicht. Wir hatten rückblickend zwei Jahre die Möglichkeit viele Projekte anzustoßen und die Interessen der Studierenden in den Fokus zu rücken. Als Juso-HSG ist für uns die Wahrnehmung eines allgemeinpolitischen Mandats immer Grundlage unserer Arbeit im AStA gewesen. Wir sehen keine scharfe Trennlinie zwischen einem adäquaten Serviceanspruch des AStA gegenüber der Studierendenschaft und politischer Willensbildung sowie einem politischen Vertretungsanspruch. Unsere inhaltliche Arbeit steht daher immer auf politischen Grundsätzen, die wir im gemeinsamen Diskurs zwischen den AStA-tragenden Gruppen herausbilden.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Juso-HSG verschiedenste AStA-Referate besetzt. In der Legislatur 2016/17 stellten wir das Sozialreferat, das Referat für politische Bildung und das Referat für Gender und Diversity sowie halbjährlich das Referat für Transparenz und Öffentlichkeit. In der diesjährigen Legislatur stellt die Juso-HSG den Vorsitz, das Hochschulreferat, das Sozialreferat und das Referat für Gender und Diversity im AStA. Damit sind wir sowohl inhaltlich als auch strukturell maßgeblich an der Arbeit des AStA beteiligt. Sowohl organisatorisch als auch inhaltlich haben wir im AStA ein starkes Netzwerk gebildet und konnten so die Arbeit der Studierendenschaft nach innen und nach außen stärken und professionalisieren ohne unsere politischen Schwerpunkte aus den Augen zu verlieren.

Die Juso-HSG verfolgt eine umfassende politische Agenda im AStA. Das größte Projekt haben wir nun bereits zwei Jahre in Folge erfolgreich umgesetzt: Eine Fortführung des durch die Juso-HSG in Göttingen initiierten festival contre le racisme (fclr). Ende Juni 2017 konnten wir auf dem kostenlosen fclr einen neuen Besucher*innenrekord auf der Wiese hinter dem Blauen Turm verzeichnen. Bis zu 3.000 Menschen lauschten den Klängen von sookee, Kobito, Le Fly und vielen anderen Künstler*innen. Das fclr hat sich etabliert und sollte aus Sicht der Juso-HSG ein ständiges Angebot des AStA sein, das wir als Gruppe gerne wieder tatkräftig unterstützen. Auch so können wir – zusätzlich zum Semesterticket – das kulturelle Angebot für die Studierenden am Campus diverser gestalten und ausbauen.

Außerdem leisten wir über den AStA-Vorsitz sowie die Referate Hochschule, Soziales und Transparenz und Öffentlichkeit wichtige Strukturarbeit. So konnten wir für eine rundum Renovierung des AStA-Gebäudes die dringend benötigten Gelder aus Studienqualitätsmitteln einwerben und sorgen so für einen langfristigen Erhalt des Gebäudes der Studierendenschaft und eine Unterstützung der Fachschaften und weiterer studentischer Gruppen, die das Rosa-Luxemburg-Haus regelmäßig nutzen. Zusätzlich liegt auch die Verhandlung des Semestertickets in den Bereichen Bus und Bahn seit zwei Jahren in den Händen der Juso-HSG. Hier leisten wir für euch vor allem in Hinblick auf die Einführung des landesweiten Bahnsemestertickets verlässliche Arbeit. Für das Bussemesterticket konnten wir in den Verhandlungen einen guten Preis erzielen und stellen so eure Mobilität in Göttingen sicher. Unterstützend tätig sind wir weiterhin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit des AStA und sorgen so für eine gute Sichtbarkeit unserer Angebote und Veranstaltungen am Campus und darüber hinaus.

Das Sozialreferat steht euch als Kernreferat der Juso-HSG bei Fragen, beispielsweise zu Studienfinanzierung oder Studieren mit Kind, in seinen Sprechstunden kompetent zur Seite. Auch die Sprechstunden am Nordcampus sowie am Klinikum werden von uns weiterhin übernommen. Das Kinderfest des AStA war im September wieder gut besucht und hat mit seiner Hüpfburg zahlreiche kleine Menschen glücklich gemacht. Auch das regelmäßig stattfindende Elterncafé kann als Erfolgsgeschichte des Sozialreferats gesehen werden. Als Hochschulgruppe, die sich für soziale Gerechtigkeit am Campus einsetzt, sind wir stolz, dass wir euch gerade im Bereich der sozialen Belange so tatkräftig unterstützen können.

Über das Hochschulreferat und unsere Sachbearbeiterstelle im Bereich Erstsemester-Betreuung konnten wir in der diesjährigen Legislatur eine umfassende Erstsemester-Betreuung organisieren. Wir versuchen so euren Einstieg ins Studium so angenehm und einfach wie möglich zu gestalten und euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch die Ersti-Beutel und der Campuskalender des AStA sind in diesem Jahr erstmals vergriffen. Das zeigt: Unsere gute Erstsemester-Betreuung kommt an!

In unserem inhaltlichen Referat für Gender und Diversity konnten ebenfalls gute Projekte fortgeführt und angestoßen werden. Gemeinsam mit der studentischen Gruppe aqut* haben wir eine einmalige Stelle für trans*-Studierende an der Uni Göttingen eingerichtet. Als Juso-HSG können wir so sicherstelle, dass die Uni zu einem diskriminierungsarmen Raum wird und sich alle gleichermaßen in ihrem Studium wohlfühlen. In diesem Zusammenhang waren wir außerdem an der Einrichtung und Besetzung der Antidiskriminierungsstelle in der Stabsstelle für Chancengleichheit und Diversität beteiligt. Die Antidiskriminierungsstelle wird einen Fokus auf antirassistische Arbeit legen und auch schwerpunktmäßig in diesem Bereich beraten.

Das Referat für Gender und Diversity führt außerdem die Sensibilisierungsarbeit über Vortragsreihen und den bereits im zweiten Jahr sehr gut besuchten feministischen Poetry Slam im Stilbrvch weiter. In diesem Jahr gab es kaum noch eine freie Nische im Stilbrvch, was das Interesse und die gute Annahme von „Fem it, Slam it!“ belegt.

Durch den Einzug der Nerdcampus HSG in das Studierendenparlament haben wir im AStA außerdem immer auch einen Blick auf die Belange der Studierenden am Nord-Campus. Wir versuchen den Nord-Campus bei Projekten aktiv einzubeziehen und so die Studierenden mit unseren Angeboten besser zu erreichen. Das betrifft vor allen Dingen auch eine Belebung des Nord-Campus. Wir setzen uns gemeinsam mit den Fachschaften am Nord-Campus aktiv für die Schaffung eines sozialen Raumes, der zur Interaktion einlädt, ein.

Als Resümee können wir sagen, dass die jeweiligen Hochschulgruppen in den vergangenen zwei Jahren im AStA zu einem guten und solidarischen Team zusammengewachsen sind, das auf Augenhöhe zusammenarbeitet und auch die Strukturarbeit nicht zu kurz kommen lässt. Wir schaffen so sehr gute Synergieeffekte zwischen politischer Arbeit und Serviceleistungen, die ein AStA seinen Studierenden bieten muss. Unsere gemeinsame Arbeit im AStA ist erfolgreich und das kommt auch in der Univerwaltung an. So konnten wir uns beispielsweise als erster AStA mit der Uni auf die Versendung eines digitalen Newsletters an alle Studierenden einigen. Das ist ein großer Erfolg und wir haben so die Möglichkeit, euch noch besser über unsere Tätigkeiten, Projekte und weiteren Vorhaben zu informieren. Wenn ihr auch weiterhin auf verlässliche Arbeit im AStA setzen wollt, empfehlen wir euch daher eure Stimme unserem linken Bündnis zu geben.

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